Bethel - Aktuelles

Ein Ostergruß aus der Topehlen-Schule
„Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat.“
(Matthäus 28,6)
Das Osterfest erinnert uns daran, dass das Leben selbst stärker ist als alles Dunkel, als Leid und Tod. In der christlichen Botschaft von der Auferstehung Jesu liegt die unerschütterliche Hoffnung, dass Gottes Liebe alles verwandeln kann. Sie gibt uns Kraft, Zuversicht und Vertrauen – auch dann, wenn der Alltag schwer fällt oder Sorgen uns beschäftigen.
Neben bunten Eiern, fröhlichem Lachen und familiären Traditionen steht an Ostern vor allem die befreiende Zusage: Das Grab ist leer, das Leben siegt. Diese Osterfreude darf uns alle tragen – Schülerinnen und Schüler, Eltern und Sorgeberechtigte, Lehrkräfte und Mitarbeitende der Topehlen-Schule.
Es wäre schön, wenn uns alle die Osterbotschaft begleitet: als Einladung zum Neubeginn, zum Vertrauen und zum Frieden – in unseren Familien, in unserer Schule und in unserem Miteinander.
Wir wünschen allen erholsame und gesegnete Ferien sowie ein hoffnungsvolles, friedvolles und gesundes Osterfest!
Matthias Tiemann
Schulleitung

Sporthelfer*innen-Ausbildung an der Topehlen-Schule
Pilotprojekt: Ausbildung von Jugendlichen der Topehlen-Schule in Kooperation mit dem Kreissportbund
Als Sporthelfer/Sporthelferin unterstützt du die Lehrkräfte bei der Planung und Durchführung von Sportangeboten, leitest gemeinsam mit anderen Sporthelfern/Sporthelferinnen Pausen(sport)angebote an und hilfst bei Schulsportveranstaltungen und Projekten. Du bringst deine Ideen ein und gestaltest die Angebote für deine Mitschüler/Mitschülerinnen aktiv mit.
Mitmachen können alle Schüler/Schülerinnen zwischen 13 und 17 Jahren.
Ziel der Ausbildung ist es, das freiwillige Engagement von Jugendlichen im Sport und in der Schule zu fördern.
Weiterhin werden wir uns in der Ausbildung u.a. mit folgenden Inhalten beschäftigen:
- Aufgaben- und Tätigkeitsfelder an deiner Schule und ggf. im Sportverein
- Welche Motivation haben Kinder, Jugendliche und Erwachsene Sport zu treiben?
- Aufbau und Planung von Sportstunden
- Spiel- und Übungsideen für die Praxis
- Basiswissen zu den motorischen Grundlagen, z.B. koordinativen Fähigkeiten
- Grundlegende Aspekte der Sicherheit, Aufsichtspflicht und Erste-Hilfe
- Du lernst vor Gruppen zu stehen und mit diesen Bewegungs-, Spiel- oder Sportangebote durchzuführen
- Du bekommst Fachwissen, methodische Tipps und Kniffe mit auf den Weg
- Du erlebst, was es heißt, Sportangebote so anzuleiten, dass alle mitmachen können und Spaß haben.

U1 gestaltet einen Ostergarten
Stellt euch vor: Kleine Hände kneten Erde, pflanzen Blumen und bauen Szenen aus Jesu Leben nach – so lebendig, dass die Ostergeschichte förmlich zum Greifen wird! Unsere U1-Klasse hat in einem religionspädagogischen Highlight-Projekt einen Ostergarten erschaffen, der alle Sinne anspricht und abstrakte Inhalte in pure Freude verwandelt.
Vom Palmsonntag bis zur Auferstehung: Ein Garten voller Wunder
Die Schüler haben maßstabsgetreu die großen Etappen nachgestellt – vom triumphalen Einzug in Jerusalem mit Palmwedeln aus Naturmaterialien über das letzte Abendmahl mit winzigen Holzfiguren bis hin zur leuchtenden Auferstehung. Jede Station ist eine interaktive Entdeckungswelt aus Erde, Steinen und Gräsern. Die Kinder laufen barfuß durch den Garten, berühren, riechen und staunen – Tod und neues Leben werden spürbar und nah.
Kreativität und Teamgeist im Vordergrund
Durch diesen multisensorischen Ansatz entdecken die Kleinen die Geschichte selbstständig, statt sie nur zu hören. Der Stolz auf ihr Gemeinschaftswerk strahlt aus jedem Foto: lachende Gesichter, schmutzige Hände und ein Garten, der pulsiert vor Leben. Solche Projekte wecken nicht nur Motivation, sondern verankern das Verständnis tief im Herzen.
Besucht unsere Galerie und lasst euch inspirieren – wer weiß, vielleicht entsteht bald euer eigener Ostergarten? Die U1 lädt herzlich ein!

Posaunen-Workshop in der Schule
Manuel Konnerth, engagierter Posaunenwart in der Stiftung, hatte die Idee, junge Talente in unserer Schule aufzuspüren. Der von ihm angebotene “Schnupperkurs” fand viele Interessenten.
Verschiedene Instrumente wurden vorgestellt und die Schüler erfuhren damit ganz unterschiedliche Klangfarben. Erste Töne wurden den Instrumenten entlockt und Manuel Konnerth zeigte sich begeistert. In nächster Zeit folgen weitere Angebote, die für die Talente offen sind. Im schulischen Rahmen kann dann weiter fleißig geübt werden. Nähere Informationen dazu folgen zeitnah.

Unsere Konrektorin geht
Marion Höcker, Konrektorin der Topehlen-Schule seit 2003, verabschiedete sich bei wunderbarstem Frühlingswetter in den Ruhestand. Seit insgesamt 36 Jahren prägte sie das Profil der Schule ganz entscheidend. Neben ihrer besonderen Begabung hinsichtlich der Förderung von Schülern mit mehrfachen Förderbedürfnissen lag ihr die Naturpädagogik am Herzen. So sorgte sie dafür, die Schule im Netzwerk “Bildung für Nachhaltige Entwicklung” zu positionieren, die Naturerzieher-Ausbildung voranzutreiben und den Schulgarten zu einem Ort des Erlebens und Lernens zu machen.
So war es offensichtlich, wo Schüler*innen und Lehrer*innen Aschied von Frau Höcker nehmen wollten: durch ein Spalier, gebildet durch die ganze Schulgemeinschaft, wurde Frau Höcker im Schulgarten im Empfang genommen und erhielt (Papier-)Blumen von jeder Klasse. Offiziell der Bestimmung übergeben wurde der “Marion Höcker Weg” mit eigener Beschilderung im Schulgarten. Neben etwas Melancholie bei Abschiednehmen überwog doch die Fröhlichkeit, die insbesondere die Kinder auf die ganze Gemeinschaft übertrugen.
Nach Verabschiedung durch die Schülerschaft fand dann noch ein gemütliches Beisammensein im Kreis der Kolleginnen und Kollegen statt, bei dem Herr Tiemann als Schulleiter seinen ganz besonderen Dank an Marion Höcker für ihr Engagement für die Topehlen-Schule richtete. Ebenso von Herzen kommende Worte richteten Jerôme Köhler seitens der Bereichsleitung und Geschäftsführung der Stiftung und Andreas Rose aus dem Kollegium an die “Ruheständlerin”, die sich nun unter anderem intensiver um die Betreuung ihrer Enkel kümmern kann.

Europa erleben im starken Verbund: Topehlen-Schule im Erasmus+-Konsortium – belgische Partnerschule zu Gast
Seit dem 1. Februar 2026 ist die Heinrich-Drake-Schule (HDS) in Lemgo offiziell als Erasmus+-Schule akkreditiert – ein wichtiger Schritt für europäische Bildung in unserer Region. Gemeinsam mit der Topehlen-Schule und der Realschule Lemgo bildet die HDS ein Konsortium, in dem wir unsere Kräfte bündeln, Projekte entwickeln und Europa für Schülerinnen und Schüler erlebbar machen.
Aktuell wird diese Zusammenarbeit ganz konkret: Wir begrüßen unsere belgische Partnerschule aus Mol (Sint Jasn Berchmans College) in Lemgo. Im Austausch mit unseren drei Schulen erleben Schülerinnen und Schüler sowie Kolleginnen und Kollegen Europa im Schulalltag – im Unterricht, in gemeinsamen Projekten und bei Begegnungen an außerschulischen Lernorten.
Unsere gemeinsamen Leitziele im Konsortium
- Gemeinsames Lernen: Inklusion und gezielte Förderung stehen im Mittelpunkt.
- Europa konkret erleben: Austauschprogramme und Begegnungen machen Europa zum Erfahrungsraum – über den Klassenraum hinaus.
- Demokratische Kompetenzen stärken: Toleranz, Mitbestimmung und Verantwortung fördern eine aktive europäische Bürgerschaft.
- Kollegiale Professionalisierung: Austausch, Fortbildungen und Hospitationen in Europa bringen neue Impulse für Unterricht und Schulentwicklung.
Die Erasmus+-Akkreditierung der Heinrich-Drake-Schule bestätigt den seit 2010 eingeschlagenen Weg als Ort des gemeinsamen Lernens und gibt unserem Konsortium Rückenwind: Wir gestalten die europäische Idee im Verbund von Topehlen-Schule, Realschule Lemgo und Heinrich-Drake-Schule sichtbar – für alle Lernenden und Lehrenden.
Wir freuen uns auf die gemeinsame Zeit mit unserer Partnerschule aus Belgien, den Dialog, neue Perspektiven und Projekte. Eindrücke vom Besuch und aus dem Austausch veröffentlichen wir fortlaufend über unsere Kanäle.

Erasmus-Schüler in Münster
Keine Angst vor Triceratops und Co. zeigen unsere “Erasmus-Schüler” Robin, Amy und Denise. Im Rahmen der internationalen Begegnungs-Woche besuchten sie zusammen mit der Realschule, der Heinrich-Drake-Schule und den belgischen Austausschülern aus Mol das Naturkundemuseum in Münster und anschließend den “Friedenssaal”, in dem der 30jährige Krieg in 1648 sein Ende fand.
Bei wunderbarem Frühlingswetter genoss die Schülergruppe den Ausflug in die schöne Universitätsstadt und nutzte die Zeit dann auch noch für einen Bummel durch die Einkaufsmeile.